Nach dieser außergewöhnlichen Zeit – ein Urlaub für die Seele

Ullitou´s

Romantische Indian-Summer-Tour

*** Bühne trifft Film ***

vom

03.10. – 10.10.2020

in Ankaran / Slowenien

im Hotel Adria Ankaran Resort

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Mein Fest – Tagebuch:

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Was war das für ein Jahr!

Eigentlich war unser Fest zu Pfingsten in Biograd geplant. Dies mußte ich leider wegen Corona sehr kurzfristig absagen.

Ich entschloss mich ein Treffen im Herbst in Biograd anzubieten. Aber auch diesmal zog sich die Coronaschlinge immer enger zu. Die Österreicher konnten schon nicht mehr teilnehmen und als dann auch die Gespanschaft Zadar zum Risikogebiet erklärt wurde, mußte ich schweren Herzens zum 2.Mal Biograd absagen.

Da wir aber alle Urlaub hatten und ich den Gästen eine Entspannungswoche versprochen hatte, bot ich stattdessen kurzfristig eine Slowenientour an. Slowenien galt noch als sehr sicher.

2 Tage vor meiner Abfahrt wurde die Region Postojna plötzlich zum Risikogebiet erklärt. Für die Österreicher war aber Postojna KEIN Risikogebiet.

Das soll man verstehen?

Entweder es ist ein Risikogebiet für ALLE oder KEINES, aber so war es nicht nachvollziehbar.

Die eine Botschaft gab als Info, dass man nur mit Coronatest einreisen darf, die Grenzpolizei gab das Gegenteil an.

An der Grenze war es wie immer – als würde es Corona nicht geben.

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Im Hotel gab es mehrere Desinfektionsstationen.

Mehr als 10 Gäste durften nicht an einer Tafel im Speisesaal sitzen.

Das Essen wurde einem serviert.

Salz und Pfeffer gab es nur in Tütchen. Das Besteck war extra abgepackt.

Wir hatten einen Bus mit doppelt so vielen Sitzen, damit immer eine Reihe frei war.

Wir haben uns die ganze Woche sicherer gefühlt als zuhause.

Bei der Heimreise waren die Werte in Deutschland und Österreich bedeutend höher.

Man sprach vom 2. Lockdown …

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Um 17 Uhr trafen wir uns zum Begrüßungstrunk im Atrium des einstigen Benediktinerkloster,

welches heute das zentrale Hotelgebäude des Adria Ankaran Resort ist.

Nach einiger Zeit traf auch unser Ehrengast, der aktuelle Elspe-Winnetou-Darsteller Jean-Marc Birkholz ein.

Wir begrüßten Ihn herzlich und die Chemie zwischen Ihm und mir stimmte!

Jean-Marc hat uns 5 Tage begleitet und hat uns jederzeit unsere Fragen offen beantwortet.

Er ist ein sehr angenehmer, ehrlicher nicht abgehobener Mensch, mit dem man Pferde stehlen kann.

Vielen herzlichen Dank Jean-Marc für die schönen gemeinsamen Stunden!

Wir haben Dich in unser Herz geschlossen!

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Anschließend gingen wir gemeinsam zum Abendessen.

Danach saßen wir noch gemütlich vor dem Hotel zusammen. Es gab viel zu erzählen …

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Nach dem Frühstück ging unser Ausflugsprogramm um 09:30 Uhr los.

Ich hatte einen Urlaub für die Seele nach diesen turbulenten Monaten versprochen.

Zur Seelenentspannung sollte es langsam angehen und ich führte die Gäste in die schöne Natur Sloweniens.

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Auf dem Programm stand heute der Wasserfall Pericnik und der Bleder See.

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Auf dem Weg ins Vrata-Tal, der von den höchsten Gipfeln des Landes, gesäumt ist,

stürzt über eine Felskante einer der höchsten und schönsten Wasserfälle Sloweniens – der Wasserfall Peričnik – 52m in die Tiefe.

Seine Besonderheit liegt darin, dass man hinter ihm spazieren gehen kann.

Neben dem mächtigen 52 Meter hohen unteren Wasserfall kann man auch zum oberen, etwa 16 Meter hohen, Wasserfall hinaufsteigen.

Normalerweise kann man hinter beiden Wasserfällen dahinter trocken vorbeigehen – aber nicht an unserem Tag.

Es nieselte bzw. regnete und das Wasser kam aus allen Richtungen.

Dennoch war es sehr schön und die Wucht des unteren Wasserfalls war sehr beeindruckend, wobei der obere Wasserfall der Schönere war.

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Anschließend fuhren wir nach Bled, einem slowenischen Luftkurort, der an dem gleichnamigen Gletschersee – Bleder See – liegt.

Für seine Schönheit wird Bled oft auch als die Perle Sloweniens bezeichnet.

Wir suchten uns ein schönes Cafe um uns aufzuwärmen.

Das kulinarische Wahrzeichen Bleds ist die Bleder Cremeschnitte (slow. kremšnita), die hier nach einem mehr als 60 Jahre alten Rezept zubereitet wird.

Bislang hat man in Bled schon mehr als 12 Millionen Stück der legendären Leckerei verkauft.

Unsere österreichischen Freunde empfahlen uns die Kremsnita und wir haben es nicht bereut!!!

Um die Kalorien zu verarbeiten unternahmen wir einen Spaziergang durch Bled und am Seeufer entlang.

Dabei entdeckten wir immer wieder schöne Fotomotive wie die Julischen Alpen,

auf der Insel die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt oder die Burg Bled, die über dem See thront und zu der eine steile Treppe führt.

Danach ging es zum Hotel zurück. Auf uns wartete das Abendessen und das Abendprogramm.

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Zu unserem Abendprogramm trafen wir uns im Atrium des Benediktiner-Klosters.

An dieser schönen, historischen Location hielt unser Ehrengast Jean-Marc Birkholz seine Lesung.

Es war die berühmte Rede des Häuptling Seattle aus dem Jahr 1855 und Rolf untermalte diesen nachdenklichen Vortrag gefühlvoll mit der Gitarre.

Anschließend ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und Rolf spielte noch einige Country Songs.

Über uns leuchteten die Sterne …

Link zur Rede des Häuptling Seattle http://www.humanistische-aktion.de/seattle.htm

 

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Nach dem Frühstück ging es um 10:30 Uhr los.

Die slowenische Küste ist nur 46km lang und ist geprägt vom venezianischen bzw. italienischen Bau- und Lebensstil. Die Städte entlang der Küste haben oft malerische Altstädte. Die wichtigsten Städte sind Koper, Izola, Piran und das Seebad Portoroz.

Wir besichtigten heute bei schönstem Sonnenschein die Küstenorte Piran und Izola.

In Piran angekommen, schlenderten wir am Hafen entlang zum Tartini-Platz. Man merkt die Nähe zu Italien. Es gab phantastisches Eis, es duftete nach Pizza und Kaffee. Die Schaufenster waren verlockend mit Taschen, Schmuck und Kleidern dekoriert und so mancher Gast von unserer Gruppe wurde schwach und ließ den einen und anderen Euro in den Läden.

Vom Tartini-Platz machten wir uns auf durch die engen Gassen hoch zur  Sankt-Georgs-Kathedrale. Hier hat man einen herrlichen Blick auf die Altstadt, das Meer, auf die italienische Küste und unser Hotel Adria.

Danach gingen wir hoch zur Burg und bestiegen die Stadtmauer mit Ihren Türmen.

Es gab immer schöne Motive, die einen in den Bann zogen.

Gegen Mittag trafen wir uns am Tartini-Platz zu einem Kaffee und genossen einfach den Süden.

Anschließend fanden wir nach einem kurzen Spaziergang ein schönes Lokal direkt am Meer, wo wir zu Mittag aßen.

Ich hatte Ralf versprochen schwimmen zu gehen und so genossen wir im Oktober bei Sonnenschein und angenehmen Wassertemperaturen unsere Badeeinlage.

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Von Piran ging es dann auf unserer Rückfahrt noch nach Izola. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Gassen und am Hafen entlag, blieben wir in einer Eisdiele …    🙂

Danach ging es zum Hotel zurück. Die Meeresluft hatte uns hungrig gemacht und wir freuten uns auf das Abendessen.

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Um 20 Uhr trafen wir uns im Konferenzsaal vom Kloster, um den Spielfilm ´´Heiss weht der Wind´´ mit Demeter Bitenc (Dick Stone) anzusehen.

Der Film war wichtig für unseren Ausflug am Donnerstag.

In dem Film wurden viele Winnetou-Drehorte verwendet, aber in einer anderen Kameraeinstellung.

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Um 10 Uhr nach dem Frühstück ging unser Winnetou-Programm los.

Auf dem Programm standen heute die Höhlenburg Predjama, der Bärenkampfplatz aus Winnetou 2 und Ribanna´s Schimmel.

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Oberhalb der kleinen Ortschaft Predjama schmiegt sich die Burg Predjama an eine 123 m hohe Felswand.

Predjamski grad ist die größte Höhlenburg der Welt und eine der schönsten Burganlagen von Slowenien und Europas.

Wegen der Höhlenburg hatte ich mir zuhause die meisten Gedanken wegen Corona gemacht.

Die Burg liegt nur 9km von Postojna (Risikogebiet) entfernt und ist ein sehr beliebtes Touristenziel.

Aber durch die Reisewarnung waren die anderen Gäste zum Glück abgeschreckt und wir waren allein.

Zum Glück – denn wir hätten sicherlich für Aufsehen gesorgt!

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1964 während der Dreharbeiten zu Winnetou 2 gab es einen Publicity-Ausflug mit Karin Dor und Pierre Brice

zur Höhlenburg Predjamski Grad, der jedoch kein Drehort war.

Hier wurden einige Pressefotos und Postkartenmotive in Kostümen beim Besuch der malerischen Ritterburg aufgenommen.

Diese Motive mit Karin Dor und Pierre Brice in Kostümen – vor und in der Burg – wollten wir nachstellen.

Wir werden die Burg so nie wieder sehen – Corona hat es möglich gemacht!

Der Wirt des Lokals unterstützte uns bei unserem Vorhaben und so durften wir das Mercedes-Cabrio von Christian an der Terrasse parken.

Bei schönstem Sonnenschein konnte das Fotoshooting starten …

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Ribanna (Iris) und Winnetou (Ulrich) im Auto waren das erste Motiv.

Dann folgten die Rotweinmotive am Tisch mit der Burg im Hintergrund.

Auf dem Weg zum Burgtor gab es noch drei weitere Einstellungen.

Es gelang uns auch die 3 Postkarten und ein weiteres Pressefoto in der Burg nachzustellen.

Das letzte Motiv war Ribanna vor einer Landkarte an der Hauswand des Lokals.

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Es war ein perfekter Vormittag!

Wir blieben zu Mittag und genossen den Sonnenschein auf der Terasse mit diesem schönen Blick auf diese historische Location.

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Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zum Bärenkampfplatz von Winnetou 2.

Dieser liegt nur 3km von Postojna entfernt auf einem sanften 733m hohen Hügel.

Dieser ist gut erkennbar durch einen Funkmast und durch das Gasthaus Koca Mladika.

Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf die unendlichen Wälder, die vielen Hügel, Täler und die weite Ebene von Postojna.

Hier trafen Ribanna und Winnetou zum 1. Mal aufeinander.

Ein Urahne des Bären (Ralf) von 1964 bedrohte erneut Ribanna (Adelheid).

Jedoch war Winnetou (Ulrich) erneut zur Stelle und diesmal gab es ein Happy End – Ribanna und Winnetou sind endgültig vereint!

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Zum Abschluß des Tages suchten wir noch die Stelle von Ribanna´s Schimmel auf.

Auf den ersten Blick sah die Stelle vielversprechend aus.

Aber bei genauerem Hinsehen stimmten einige Merkmale nicht.

Es fehlten die kleinen Hügel und Täler im Hintergrund und der eine Berg hatte noch parallel einen weiteren Berg.

Die Vegetation hatte stark zugenommen, aber der richtige Drehort mußte weiter oben sein.

Wir mußten allerdings zum Hotel zurück – aber nicht Christian, der unseren Ehrengast Jean-Marc im Cabrio fuhr.

Christian, Jean-Marc und Silke fuhren noch weiter die Wege ab und fanden eine kleine Wiese.

Diese Wiese schauten wir uns am letzten Tag nochmals an …

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Um 10:30 Uhr fuhren wir zum Pferdegestüt Lipica.

Das Gestüt Lipica liegt im Ortsteil Lipica in der Gemeinde Sezan, unweit der italienischen Grenze.

Der Ortsteil ist der Namensgeber für die weißen Lipizzaner-Pferde.

Das Gestüt wurde um 1580 von Erzherzog Karl gegründet, da der Habsburger Adel für Paradeauftritte immer wieder Pferde begehrte.

Die Zucht der schneeweißen Lipizzaner war bereits anfänglich sehr erfolgreich.

Es handelte sich um eine Kreuzung andalusischer Hengste mit einheimischen Stuten.

Deren Gelehrsamkeit und Robustheit brachte die Pferde zunächst zu Dressurzwecken nach Wien,

sie wurden später vor allem in der Spanischen Hofreitschule beim kaiserlichen Hof vorgeführt.

Mit Ausbruch des 1. Weltkrieges mussten die Pferde evakuiert werden

und kamen über Umwege hauptsächlich ins österreichische Bundesgestüt Piber und das italienische Staatsgestüt in Monterotond.

Das Gestüt in Lipizza konnte sich erst nach langer Zeit von diesem Verlust erholen

und hat mittlerweile wieder ein erfolgreiches Zuchtprogramm von Lipizzanern.

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Dadurch das bereits schon Nachsaison war, waren viele Programmpunkte nicht mehr möglich und dies bei vollem Eintritt!

Wir konnten die alten historischen Stallungen mit den Pferden besichtigen.

Die restlichen Pferde waren größtenteils auf den Weiden.

Nachträglich war dies unser Glück.

So konnten wir eine große Pferdeherde mit den schwarzen Fohlen sehen.

Die zweite große Herde galoppierte sogar auf uns zu und ließ sich streicheln – dies hätten wir niemals in der Reithalle erlebt.

Es war Westernfeeling pur!

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Dadurch, dass unser Lipicaausflug eher aus war als geplant, entschieden wir uns die Hafenstadt Koper zu besichtigen.

Wir bummelten durch die historische Altstadt und waren schnell in kleine Gruppen zerteilt.

Jeder sah etwas Interessantes und es duftete überall nach Essen.

Es gab viele Eisdielen und Cafes.

Zum Hafen führte eine Palmenallee und wir konnten die schneebedeckten Alpen sehen.

Danach ging es zurück zum Hotel. Wir hatten noch ein schönes Abendprogramm vor uns.

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Das Fest-Motto war ja: Bühne trifft Film

Heute abend war es dann soweit:

Im blauen Saal des ehemaligen Klosters brachte unser Ehrengast, der aktuelle Elspe-Winnetou-Darsteller Jean-Marc Birkholz uns Filmfans die Bühne näher.

Er erzählte uns seinen Werdegang und beantwortete unsere Fragen.

Wir hatten eine schöne Diskussion. Es ging auch um andere Bühnen und um die RTL-Winnetou Neuverfilmung.

Dazu las uns Jean-Marc aus Winnetou 1 vor.

Er hatte seine Perücke, Kostümoberteil, Gürtel, Messer und diverse Kleinigkeiten mitgebracht.

Silke hatte von Pierre Brice ersteigerte Sachen mitgebracht, wie sein Haarteil aus den 60er Jahr.

Aus der Bühnenzeit hatte sie Gamaschen, Hosenträger, Drehbücher, Fotos, Filmbücher, Make Up usw. mitgebracht.

Es war für uns alle ein wunderschöner Abend – vielen lieben Dank an Jean-Marc Birkholz

und natürlich auch an Silke!

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Nach dem Frühstück ging es um 09:30 Uhr los in Richtung Ljubljana und von dort südöstlich zum Dorf Velike Lipljene.

Dort in der Nähe war das Versteck des Generals (Labyrinth des Todes) aus Old Surehand.

Es ist die Tropfsteinhöhle Županova jama (Taborska jama), sie gilt als schönste Höhle der Region Dolenjska (Unterkrain).

Sie wird auch Mayor´s Cave genannt, weil der damalige Bürgermeister Josip Perme, im Jahr 1926 das gesamte Höhlensystem entdeckte.

Davor kannten die Einheimischen nur eine der Höhlenhallen und diese diente ihnen als Kühlraum.

Die Höhle ist 330 Meter lang, ihre tiefste Stelle liegt 122 Meter unter der Erde.

In sie führen 478 Treppenstufen und eine Wegstrecke von 600 Meter hinein.

Die Höhle umfasst sechs Hallen und weist alle für den Karst charakteristischen Merkmale auf

(Schächte, Höhlengänge, Hallen, Tropfsteine aller Art, Sinterbildungen, im Winter auch Eiszapfen).

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Wir hatten eine eigene Führung und ich hatte im Vorfeld schon geklärt, dass bei uns der Schwerpunkt die Filmeinstellungen waren.

Unsere Höhlenführerin Lucka ließ uns wirklich Zeit unsere Motive zu fotografieren.

Unserem Geburtstagskind Sandro sangen wir am ´´Tisch´´ vom General ´´Happy Birthday´´.

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Dann war es soweit:

55 Jahre nach Pierre Brice (Winnetou) schlich erneut Winnetou (Ulrich) durch das Labyrinth des Todes …

Wir stellten auch die Befreiungsszene von Toby (Ralf) nach.

Auf dieser Kanzel spielte dann noch Ralf mit der Mundharmonika die Winnetou-Melodie!

Es waren unvergessliche Momente – Lebe Deinen Traum

Mit einem Gruppenfoto hielten wir diesen schönen Vormittag fest.

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Vor der Höhle gab es dann Geburtstagskuchen, Kaffee, Wein, Tequila und Geschenke.

Die Sonne schien und die Bäume hatten schon die schöne Herbstfärbung.

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Danach machten wir uns auf zu unserem nächsten Ziel:

die Westernstadt Mason City (Old Surehand) bzw. Clinton (Winnetou 3)

Die Westernstadt ist im Laufe der Jahre verfallen und das Gebiet wurde bebaut.

Ich wollte diesen Ort aber aufsuchen, da er der nördlichste Drehort im ehemaligen Jugoslawien war.

Wir hatten ja am Montagabend den Spielfilm ´´Heiss weht der Wind´´ mit Demeter Bitenc angesehen. Dieser Film wurde ebenfalls hier in der Westernstadt gedreht.

Da Demeter Bitenc auch in Ljubljana lebte, war er der beste Zeitzeuge für ´´Mason City´´.

Österreichische Freunde führte er zu dieser Filmstelle.

Heutzutage gibt es dort eine asphaltierte Fläche im Ortsteil Stožice in der Strasse ´´V Dolini´´.

Es ist zwar fast alles bebaut und zugewachsen, aber wenn man einige Meter geht, kann man noch die Berge erkennen,

die hinter der Kirche standen, bzw. als Tou-Wan in die Stadt reitet.

Bei schönstem Sonnenschein konnten wir die Film-Berge fotografieren und dahinter die schneebedeckten Gipfel der Alpen.

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Alle anderen Infos, dass die Westernstadt an der heutigen Reithalle war, sind FALSCH!

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Nach diesem schönen, ereignisreichen Tag machten wir uns auf den Weg zurück in unser Hotel.

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Heute war unser letzter Ausflugstag und es ging um 10Uhr los nach Rakov Škocjan.

Rakov Škocjan ist ein Tal und seit 1949 Naturreservat in der Innerkrain nahe der slowenischen Stadt Cerknica.

Der Bach Rak hat sich durch die Karstfelsen geschliffen und somit zwei natürliche Brücken geschaffen:

die kleine und die große Naturbrücke, die etwa 2,5 km auseinander liegen.

Diese zwei Brücken sind der Ein- und Ausgang einer Höhle, die zusammengestürzt ist.

Am Ende verschwindet der Fluss in der Weberhöhle. Diese diente 1964 als Kulisse bei der Verfilmung von Winnetou 2. (Quelle: Wikipedia)

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Rakov Škocjan ist ein Paradies für Naturliebhaber. Es war die Kulisse für Winnetou 2 und Old Surehand.

In Winnetou 2 kommen die Assiniboins an, um sich abzuseilen (Plitvice).

Winnetou schwimmt / taucht mit den Assiniboins und im Hintergrund ist der dreieckige Höhleneingang zu sehen.

In Old Surehand läuft Winnetou an einem Höhlenfluss zum Labyrinth des Todes.

In einer kleinen Höhle erschießt Old Surehand den General.

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Zuerst begann der schwierige Abstieg, es ist steil, wurzelig, nass, feucht und glitschig – je nach Witterung.

Aber dann wird man belohnt von einer anderen Welt.

Leider hatte es soviel geregnet, dass wir nur 2 Drehorte aufgrund des Hochwassers besichtigen konnten.

Das ist hier immer ein Glücksspiel, ob man alle Punkte erreichen kann.

Aber der General (Ulrich) fand erneut sein ENDE!

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Zum Mittagessen blieben wir im Hotel Rakov Škocjan, wo aussen ein großes Tipi aufgespannt war.

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Zum Abschluss wollten wir nochmals zu Ribanna´s Schimmel.

Da am Donnerstag nach unserer ´´Schimmel-Tour´´ Christian, Jean-Marc und Silke noch eine vielversprechende Wiese gefunden hatten,

wollten wir uns diese noch gemeinsam ansehen.

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—> die Hügel passten …

—> die Täler und Hügelchen im Hintergrund waren da …

—> der Parallelberg war verschwunden

🙂

Wir liefen über die Wiese und jeder hatte seinen Kommentar und Bemerkungen dazu.

Aber dann:

Auf dem Screenshot sind 3 Kiefern zu sehen – sie waren größer geworden, aber noch da!

Die rechte Kiefer hatte eine markante Astgabel – sie lag abgebrochen, aber eindeutig erkennbar am Boden!

Der Stamm der Kiefer war verkohlt, entweder war hier ein Feuer oder der Blitz hatte eingeschlagen.

🙂 Aber Ribanna´s Schimmel ist zweifellos über diese Wiese galoppiert. 🙂

So macht Drehortsuche Spaß!

Dies war ein wunderbarer Abschluss für unsere ´´Romantische Indian-Summer-Tour´´!

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Unser Busfahrer fuhr uns noch die paar Meter zum Bärenkampfplatz.

In der späten Nachmittagssonne machten wir unser letztes Gruppenbild und nahmen Abschied von Slowenien!

Glücklich und zufrieden ging es zurück in unser Hotel …

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Der letzte Morgen begrüßte uns mit Sonnenschein.

Wir frühstückten noch und machten danach noch eine Abschiedsrunde durch den Park zum Strand. Danach hieß es Abschied nehmen.

Slowenien und Österreich zeigten sich von Ihrer schönsten Wetterseite.

Die Berge und Wälder leuchteten – wie auf meinem Festplakat – so wie ich es mir erhofft hatte.

Die romantische Indian-Summer-Tour war zu Ende.

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Fazit:

Es war eine wunderschöne Woche in einem neuen Winnetou-Land mit vielen neuen Drehorten,

die zwar nicht die klassischen Drehorte sind, aber auch Ihren Reiz haben.

Die Gäste fühlten sich im Hotel Adria Ankaran Resort sehr wohl.

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Ich möchte mich bei allen Gästen von ganzem Herzen bedanken,

dass sie mir in diesen Zeiten das Vertrauen geschenkt haben und so kurzfristig mein Reiseangebot in einem neuen Land / Hotel angenommen haben.

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P.S: Wir alle waren gesund zu Hause angekommen und keiner hatte sich angesteckt.

Vielen herzlichen Dank an Marlies, die uns immer bei der Rückkehr in den Bus ´´desinfizierte´´. 

🙂

Ich hoffe, wir sehen uns im Jahr 2021 wieder – Ideen und Pläne gibt es schon!

Herzlichst Ulrich

*** ULLITOURS ***

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Mein Fest – Fotoalbum:

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Bildmaterial wurde von den Gästen zur Verfügung gestellt: Copyright Ullitours

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