* * * Wo Winnetou einst sein Herz verlor * * *

Laßt uns nach diesen außergewöhnlichen Monaten das ´´Dolce Vita´´

in Slowenien, Kroatien und Italien genießen …

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Ullitou´s

Romantische Abenteuer – Tour

vom

25.09. – 02.10.2021

in Ankaran / Slowenien

im Hotel Adria Ankaran Resort

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Neugierig geworden? Dann klick doch bitte in das Fest – Fotoalbum …

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Corona bestimmte auch dieses Jahr das Geschehen!

Wir beobachteten das ganze Jahr die Inzidenzzahlen und es wurde heftig diskutiert, ob man sich impfen lassen sollte oder nicht.

Größenwahnsinnig wie ich bin,

bot ich zu diesen Zeiten eine Drei-Länderreise an – Slowenien, Kroatien und Italien!

Wie im Jahr zuvor mußte ich den ersten Termin wegen der hohen Inzidenzzahlen streichen und das Event in den Herbst verschieben.

Die Sommerwerte waren niedrig und so bestand die Hoffnung, dass alles klappt.

Aber mit jeder Woche stiegen die Zahlen und in unserer Woche während des Festes wurde Slowenien zum Hochinzidenzgebiet erklärt.

Allerdings wurde unser Bus niemals kontrolliert.

Ich selber überquerte die Grenzen in dieser Zeit 15 Mal

 – es war als würde es kein Corona geben –

keine Kontrollen!

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Um 16:30 versammelten wir uns im Atrium des ehemaligen Benediktinerklosters zum Sektempfang.

Es wurde uns Sekt, O-Saft und Wasser pur oder gemischt angeboten.

Ich hieß die Gäste zum 10. Winnetou-Fest herzlich willkommen und bedankte mich für das langjährige Vertrauen.

Es gab einen kleinen Rückblick auf die vergangenen Feste, einen Blick auf das aktuelle Fest und einen Ausblick in die Zukunft von 2022.

Anschließend versammelten wir uns zu einem Gruppenfoto vor der schönen historischen Außenfassade.

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Nach dem Abendessen trafen wir uns gegen 20:00 Uhr im Innenhof des Klosters zum gemütlichen Beisammensein.

Man hatte sich nach so langer Zeit viel zu erzählen …

.

datum-hp-27092021-kopieNach dem Frühstück machten wir uns um 9 Uhr auf den Weg zum Bärenkampfplatz.

Dieser liegt auf dem kleinen Hügel Pečna Reber (763m) über Postojna, von wo man einen schönen Blick über die Berge und die Ebene hat.

Dieses Jahr stellten wir das Vorankündigungsplakat Winnetou 2 nach.

Sogar den exakten Standpunkt von Pierre Brice konnten wir an ein paar weißen Steinen lokalisieren.

Einige Gäste schauten sich die alten Bäume an und verglichen die Äste mit den Screenshots. Aber es konnte kein ´´Filmbaum´´ identifiziert werden.

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Anschließend fuhren wir in das Naturreservat Rakov Škocjan, das nur 10km entfernt ist. Hier wurden Szenen von Winnetou 2 und Old Surehand gedreht.

Zuerst sieht man den Naturbogen von W2, wo die Assiniboins ankamen und von den Pferden stiegen.

Ein Blick in die Tiefe zeigte, wie weit wir hinuntersteigen mussten.  

Normalerweise hat man hier einen Blick auf den Fluss Rak. Aber diesmal war er ausgetrocknet. Wir stiegen vorsichtig hinab.

Letztes Jahr konnte man sich nicht unterhalten, so laut war das Getöse des reißenden Wassers. Dieses Jahr hörten wir unsere Schritte auf den Kieselsteinen.

Die kleine steinerne Brücke war letztes Jahr überspült und wir gingen barfuß hinüber.

Dieses Jahr konnten wir die Schuhe anlassen. Der Wasserpegel war letztes Jahr gute 2m höher.

Einige von uns waren schon 4-5 Mal da – aber so trocken hatte es noch keiner gesehen.

Der nächste Drehort war aus Old Surehand, wo Winnetou am Fluss entlang läuft um Toby aus dem Labyrinth des Generals zu befreien.

Danach folgten wir weiter dem Bachbett, bis man zu dem dreiecksförmigen Eingang der Weberhöhle kommt.

Hier stieg Winnetou mit den Assiniboins ins Wasser und schwamm / tauchte in die Höhle um Ribanna zu befreien.

Hier war noch Wasser in der Absenkung und wir stellten fest, dass es das Niveau wie zu Filmzeiten hatte.

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Lebe Deinen Traum – schon zuhause hatte ich den Plan gefasst hier zu schwimmen.

Mit Lichtern ließ ich die Wasseroberfläche ableuchten,

ob nicht doch ein Loch unter der Wasseroberfläche versteckt sei, von dem man angesaugt werden könnte.

Dies war meine Sorge – aber nicht die Temperatur.

Nach 56 Jahren und einer kurzen Abkühlung schwamm Ullitou mit seinem Krieger Ralf um Ribanna zu befreien.

Die meisten Gäste froren bei diesem Anblick, aber für uns war es – u n b e s c h r e i b l i c h!!!

Es war verrückt, man schwimmt auf eine dunkle Wand zu, das Wasser ist kalt und erfrischend.

Man sieht nur seine Füße, der Rest ist dunkel – bis auf die Lichtkegel von den Gästen.

Es war wunderschön in so einer Naturkulisse schwimmen zu dürfen. Die Glückshormone spielten Pingpong.

Es war ein besonderer – einmaliger – verrückter Augenblick und ich werde diese Filmszene in Zukunft immer besonders genießen!

Diese Gelegenheit bot sich schon am nächsten Tag!

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Bis ich mich abgetrocknet und umgezogen hatte,

waren die Gäste schon unterwegs zu unserem nächsten Drehort – dem Schlusskampf mit dem General und Old Surehand.

Ich genoss noch die Stille von der Badehöhle für einige Augenblicke und folgte dann den Gästen.

Dieser letzte Drehort ist nicht einfach zu erklimmen.

Es ist feucht, die Steine sind rutschig und der sandige Abhang ist auch durch die Touristen zu einem Rutschhang geworden.

Aus den Erfahrungen vom letzten Jahr habe ich von Werner ein Bergsteigerseil mitbringen lassen, das wir oben um einen großen Felsen banden.

Dies war doch eine große Hilfe und Unterstützung.

Oben auf dieser kleinen Fläche läuft Winnetou in den Hintereingang des Labyrinths.

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Aber es sollte dort oben etwas anderes präsentiert werden:

Old Surehand, Old Wabble und der General

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Wir hatten die Höhle mit Fackeln bestückt und es kam erneut zum Schlusskampf.

Hier entstanden wundervolle stimmungsvolle Fotos durch die Fackeln.

Aber auch von dem unteren Loch, wo der General herabrutscht, sah die Höhle bombastisch aus.

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Vorsichtig stiegen wir von diesem Drehort herunter und dann begann der nicht ganz ungefährliche Aufstieg, denn der Weg ist immer ein wenig feucht.

Erschwert wird das Ganze noch durch die Blätter, die Wurzeln und die Steine. Mit jedem Gast wurde der Weg immer rutschiger …

Aber wir ALLE sind aus der Unterwelt wieder gesund zurückgekommen.

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Nach diesen zahlreichen Highlights hatten wir uns eine Pause verdient. Wir machten wie im letzten Jahr erneut beim Lokal mit dem Riesentipi Pause.

Aber Corona hat einiges verändert und so waren mehrere Diskussionen mit dem Wirt notwendig, um doch noch etwas zu trinken zu bekommen.

Wir ließen uns das Bier und den Wein in der herbstlichen warmen Sonne schmecken.

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Die Gäste baten mich darum und so gab es als Zuschlag, obwohl es nicht im Programm stand – die Wiese von Ribanna´s Schimmel …

Anschließend ging es zurück zum Hotel …

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… aber nicht für alle.

Ich hatte noch eine Verabredung mit dem Höhlenführer und unserer Technik vor der Filmhöhle Otoska Jama.

Zu meiner Überraschung war die Wiese vor der Höhle extra für uns gemäht worden.

Allerdings hatte man die Feuerstelle beseitigt und die Steine ins Gebüsch geworfen. Ich nahm mir die Zeit und baute die Feuerstelle wieder auf.

Alle trafen pünktlich ein und so konnte die Technik sich einen ersten Eindruck von der Höhle verschaffen.

Während ich die Technik einwies und ich mich mit Ihnen besprach,

verteilten Robert, Iris und Rolf laminierte Screenshots, damit die Technik sich nachts besser orientieren konnte

und wir legten für morgen damit die Drehorte fest.

Danach ging es zurück zum Hotel – die Magen knurrten schon.

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Nachts um halb vier brummte mein Handy …

Die Technik schickte mir die ersten Fotos von der beleuchteten Höhle!

Zufrieden und erleichtert drehte ich mich um, um etwas zu schlafen.

Nach 2 Stunden klingelte der Wecker …

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Presse:

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