* * *  ´´Unterwegs im Reich vom Schut´´  * * *

und 

* * *  ´´Unterwegs in neuen und bekannten Jagdgründen´´  * * *

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Ullitou´s

Abenteuer – Tour

weit im tiefen Balkan

HP klein Kopie

vom

31.05. – 09.06.2026

in

Bosnien / Montenegro / Kosovo / Kroatien

´´Gemeinsam erlebten wir eine ungeahnte Gastfreundschaft und Herzlichkeit´´

Mein Fest-Tagebuch:

Um 13:15 war es soweit.

Alles was ich in den letzten Tagen und Wochen gepackt hatte, war im Auto verstaut.

Ich war startklar zu meinem 15. Winnetou-Fest.

Allerdings führte mich mein Weg diesmal nicht direkt nach Kroatien, sondern ich legte einen Zwischenstopp in Wien ein.

Da Moni kurzfristig Probleme mit dem Flixbus hatte, bot ich ihr an, sie mitzunehmen.

***

Gegen 18:30 erreichte ich das sommerliche Wien.

Nach der Begrüßung überraschte mich Moni mit Ihrem Einkauf.

Wir gingen in die Küche und brutzelten goldbraune Schnitzel nach Wiener Art.

Dazu gab es noch Salat mit Nachtisch.

Da Moni so eine Feinschmeckerin ist, brachte ich Ihr ein Stück selbstgemachten Bacon mit.

Die Überraschung war gelungen …

Wir richteten alles für morgen Früh her, damit wir pünktlich loskonnten.

Nach ein paar Stunden Schlaf war die Nacht in Wien vorbei.

.

4 Uhr klingelte der Wecker.

Nach einer Tasse Kaffee brachte ich Moni´s Sachen runter zum Auto.

***

Pünktlich um 5 Uhr ging es dann los.

In der Nacht hatte ich den Eindruck, dass die Wiener nie schlafen gehen.

Aber jetzt war endlich Ruhe und so war ich der einzige Autofahrer in Wien.

Die Stadt war wie ausgestorben. Wir kamen an den bekannten Sehenswürdigkeiten vorbei.

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Dann fuhren wir auf die Autobahn, die uns in den Süden führte.

Es dauerte einige Minuten bis wir das erste Auto sahen.

Die Sonne ging auf und ein schöner Tag lag vor uns …

Die Fahrt und die Grenzen verliefen ohne Probleme.

Am Horizont erschien das Velebitgebirge und wir spürten schon das Winnetou-Feeling.

Als wir aus dem Sveti Rok-Tunnel kamen, waren wir endgültig im Winnetou-Land angekommen.

Nach einigen Kurven erblickten wir das blaue Meer … Die Sonne schien – was will man mehr?

Ich nahm die Abfahrt von Rovanjska.

Dort machten wir einen kurzen Fotostopp mit Blick in Richtung Starigrad.

Danach fuhren wir weiter über die Landstraße.

Vorbei am Lavendelfeld mit Blick auf den Tulove Grede.

Da auf dem Parkplatz viele Autos waren, fuhr ich nicht zum Plateau.

Sondern ich hielt an einer Stelle, wo man einen schönen Blick auf den Tulove Grede hatte.


Hier waren wir allein und konnten die Landschaft in aller Ruhe genießen.

Wir fuhren über die Schwarzwaldkurve nach Obrovac.


Danach machten wir noch einen kurzen Stopp am Bärenplatz.

   

Anschließend fuhren wir direkt nach Biograd zum Hotel Meduza.

***

Einige Gäste waren ja schon am Tag zuvor angereist.

Aber zu unserer Überraschung war niemand da und nur Miro begrüßte uns.

Alle waren irgendwo unterwegs.

So bezogen wir unsere Zimmer und machten einen kurzen Spaziergang runter ans Meer.

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Als wir am Hotel wieder ankamen, waren in der Zwischenzeit doch schon viele Gäste angekommen.

Nach der Begrüßung verbrachten wir noch einige Zeit auf der Terrasse und verabredeten uns für 19 Uhr.

Gemeinsam bummelten wir in die Stadt zum Lokal Starigrad, dass Klaus für uns reserviert hatte.

Nach dem Essen ging es dann durch den Hafen zurück zum Hotel.

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Einige gönnten sich noch ein letztes Getränk für den heutigen Abend.

Danach ging es ins Bett, da ja am nächsten Morgen der Bus kam und die große Reise begann …

.

Um 7 Uhr trafen sich die ersten Gäste auf der Hotelterrasse zum Frühstück.

Wir stellten unser Gepäck vor die Terrasse und pünktlich kurz vor 9 Uhr erschien Dado mit seinem Bus.

Freudig begrüßten wir unseren Busfahrer, der uns schon die beiden letzten Jahre gut und sicher gefahren hatte.

Wir verstauten unser Gepäck und dann ging es los.

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Die Autobahn führte uns in den Süden.

Am Ende der Autobahn kamen wir durch die immer wieder beeindruckende Neretva-Ebene mit den tausenden Orangenbäumen.

Um 12:15 erreichten wir die große Pelješac-Brücke, wo wir eine Toilettenpause einlegten.

Von dort war es nicht mehr weit bis Stone.

***

Um 13 Uhr kamen wir dort an und machten eine Stunde Mittagspause.

Jeder verbrachte diese Zeit auf eine andere Art.

Manche bummelten durch die Gassen, einige tranken bzw. aßen etwas in den kleinen Lokalen oder man genoss ein Eis.

***

Danach ging es weiter.

Wir kamen an Dubrovnik vorbei und paar Minuten später um 14:45 erreichten wir unser Ziel.

***

Es war Mlini mit dem Hotel Astarea, dass wir schon vom letzten Jahr kannten.

Nachdem wir eingecheckt hatten, bezogen wir unsere Zimmer.

Danach konnte jeder auf seine Art entspannen.

Einige legten sich hin, andere bummelten zum Hafen, einige schwammen im Meer und einige trafen sich an der Strandbar zu einem kühlen Bier.

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Ich hatte mir privat vorgenommen, abends nach Dubrovnik zu fahren.

Ich fragte, ob sich jemand anschließen wolle.

So wurde aus einer privaten Idee plötzlich ein offizieller Ausflug – es wollten alle Gäste mit.

Wir setzten diese Idee nach dem Abendessen um.

Sandro hatte die Uber-App und so ging es in mehreren Fahrten nach Dubrovnik.

Wir saßen zu sechst im Auto, davon zwei Plätze als Notsitze. Hauptsache wir kamen in die Stadt.

Um 20 Uhr spazierten wir dann durch das Stadttor in die Altstadt.

Wir erlebten Dubrovnik in einer lauen Vollmond Sommernacht …

Zuerst ging es zur Hauptstraße von Dubrovnik – der Stradun bzw. der Placa.

Die 298m lange Flaniermeile verbindet die beiden Stadttore Pile und Ploče.  

Wir gingen zuerst in Richtung Hafen zum Glockenturm.

Die imposanten Gebäude leuchteten im Abendlicht und wurden kurze Zeit wirkungsvoll beleuchtet.

Zu unserer Überraschung sahen wir dieses Jahr die Roland-Statue unverhüllt, vor der Lex seine Tita fotografierte.

Zwar war sie noch eingerüstet – aber doch ganz gut sichtbar.

Wir gingen weiter an den wuchtigen Stadtmauern entlang zum Ploče-Tor mit Blick auf den Hafen.

Vor uns lag das Postkartenmotiv, dass schon millionenfach fotografiert wurde.

Danach bummelten wir zurück in Richtung Pile-Tor.

Überall waren unzählige große und kleine Restaurants, Cafés und Bars.

Diese waren hell bzw. romantisch beleuchtet in den engen Seitengassen und auf den Plätzen.

Unsere Gruppe war mal größer, dann wieder kleiner.

Jeder blieb an einer anderen Ecke hängen, aber dann traf man sich wieder.

Nachdem die meisten Gäste einen Eindruck gewonnen hatten, wollten sie etwas trinken.

Ich wollte noch an der Stadtmauer außen zurückgehen und dann dazustoßen.

Aber ich landete auf einer anderen Ebene und kam nicht mehr in die Altstadt zurück.

Ich entdeckte mit Moni eine kleine unscheinbare lange schmale Treppe bei der Seilbahnstation.

Wir folgten dieser und waren überrascht – es ging direkt zum Felsenufer ans Meer.

Dort hatten wir einen phantastischen Blick über die Bucht.

Der Vollmond leuchtete über dem Meer.

Danach machten wir uns auf den Rückweg und trafen an verschiedenen Punkten auf unsere Leute.

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Gemeinsam gingen wir zum Uber bzw. Taxiplatz. Gegen 23 Uhr ging es wieder zurück in unser Hotel.

Der Ausflug hatte sich wirklich gelohnt.

Jeder ging danach sofort ins Bett, denn morgen erwartete uns ein langer Tag in Bosnien.

.

Ich war schon früh wach und bummelte um 6:45 zum Strand.

Von dort ging ich weiter in Richtung kleiner Hafen.

An der riesigen Platane traf ich auf Conny, die noch früher unterwegs war.

Gemeinsam spazierten wir eine kleine Runde um das Hafenbecken.

***

Aber dann war es Zeit für das Frühstück.

Wir saßen draußen auf der Terrasse und genossen beim Frühstück den Palmenblick und die weite Aussicht auf das Meer.

Nach dem Frühstück versammelten wir uns vor dem Hotel.

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Für den heutigen Tag hatte ich 3 kleine Busse bestellt.

Letztes Jahr konnten wir einige Drehorte nicht besichtigen, da der Bus nicht um die Kurven kam.

Pünktlich um 9 Uhr fuhren wir ab in Richtung bosnische Grenze.

Das Spielchen, das uns dort erwartete kannten wir ja schon.

Es ging zum Glück alles schnell und ohne Probleme.

So fuhren wir an Ivanica und Trebinje vorbei.

Auf der Fahrt erkannten wir viele Stellen, wo wir letztes Jahr Stopps für die Drehorte eingelegt hatten.

***

Dann bogen wir bei Mrkonjici in die kleine schmale Landstraße ab, wo 1964 (OSh) und 1968 (TdT) einige Szenen gedreht wurden.

Die kleinen Busse hatten keine Probleme mit den engen Kurven.

Nach einem Kilometer waren wir um 10:15 am ersten Drehort – dem Wasserloch.

Aber zu unserer Überraschung war es leer.

Der Name Trockenloch wäre bei uns passender gewesen.

An dieser Stelle wurde im Tal der Toten gedreht, wie Old Shatterhand den Brief liest, den Ihm Mabel überreicht hatte.

Bei unserer Erkundigungstour im Februar 2025 war das Loch voller Wasser und wir konnten die Berge alle ringsum erkennen.

Jetzt war das Loch trocken und die vielen Blätter versperrten den Blick auf die Berge.

Nur die höchsten Bergspitzen konnte man noch auf den Screenshots erkennen.

***

Danach fuhren wir auf der Landstraße 500m weiter zum nächsten Drehort.

Links ist eine große Schotterfläche, wo wir die Busse parkten.

Direkt auf der anderen Straßenseite ist ein großer Felsen.

Hier traf Old Shatterhand auf Sam Hawkins und seine Begleiter im Film Old Shatterhand.

Wir hatten damals den Felsen etwas frei geschnitten, aber die Sträucher trieben schon wieder aus.

***

Danach kam der eigentliche Drehort – Burker´s Ranch aus dem Film Old Shatterhand.

Wir nahmen uns genügend Getränke mit und dann folgten wir einem schmalen Wildpfad, der auch manchmal verschwand.

Aber nach ungefähr 400m waren wir um 11 Uhr auf der Fläche, wo damals das Blockhaus stand.

Was war das für ein Unterschied zum Winter.

Um uns war ein grüner Dschungel. Werner und ich konnten es kaum glauben.

***

Ich hatte noch eine Überraschung für die Gäste mit.

Es war ein besonderer Gewehrkolben.

Dies war der Gewehrkolben von Santer aus W1 bzw. später der von Paloma aus OSh.

Diesen hatte ich mir von den Berlinern Karl May-Freunden ausgeliehen. Herzlichen Dank dafür!

Man konnte noch die Farbreste von Palomas bemaltem Kolben erkennen.

***

Danach versuchten wir uns im Gelände zu orientieren.

Jeder versuchte einen Felsen ausfindig zu machen.

Aber schließlich konzentrierten wir uns auf den ´´Hinkelstein´´, der im Hintergrund der Hütte sichtbar ist.

Wir fanden so eine Spitze, aber die war vom Efeu überwuchert.

Ich kletterte hoch und schnitt den wilden Efeu ab.

Aber nach kritischer Betrachtung kamen wir zu dem Urteil, dass es nicht der gesuchte Stein sei.

Wir suchten und suchten – aber vergeblich.

Es gab sogar die Theorie, dass die Spitze abgebrochen sei …

Aber wir hatten die Stelle im Februar 2025 gesehen.

Wir waren ja nur einmal da gewesen und dies ja auch nicht für Stunden.

Werner schimpfte mit sich selber, weil wir die Stelle nicht fanden.

Schließlich aber wurden wir doch noch ein paar Meter weiter weg fündig.

Werner und ich atmeten erleichtert auf und brachen die trockenen Äste ab.

Der Rest wurde abgesägt und abgeschnitten.

Dann war der Blick auf den ´´Hinkelstein´´ frei.

Mit dem Standort der Blockhütte ließen sich auch andere Kameraeinstellungen bestimmen.

***

Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Felsenloch.

Von Burker´s Ranch muss man 3 Wiesen überqueren, um zu der Filmstelle zu gelangen.

Im Winter waren diese Wiesen überflutet und wir gingen barfuß diese Strecke.

Die Vegetation hatte so zugenommen, dass der Weg, auf dem die Schauspieler ritten, zugewachsen war.

Diese stacheligen, dornigen Sträucher sind die weit verbreiteten Macchien.

Der gemeine Christusdorn ist berüchtigt für seine extrem scharfen und hakenförmigen Dornen.

Ich schnitt einen kleinen Nebenweg frei, damit wir wenigstens in das Loch steigen konnten.

Das Felsenloch erzeugt im Film natürlich eine Dramatik, aber in Wirklichkeit ist die Felswand 2m weiter zu Ende.

Man hätte dort bequem außen vorbei reiten können.

Für den Film hatte man damals die ganzen Felsen rot-bräunlich angestrichen. Was für ein Aufwand!

Anschließend machten wir uns auf den Weg zu den Bussen zurück.

***

Es war Mittagszeit und wir waren 2 Stunden in der prallen Hitze ohne Schatten unterwegs gewesen.

Unsere Mittagspause hatte ich wieder in der Vinarija Anđusić in Dračevo geplant

Gegen 13 Uhr kamen wir an und genossen den Schatten.

Wir bestellten unsere Getränke – was war das für ein Genuss!

Von der Terrasse der Vinarija hatte man einen wundervollen Blick über die weite Ebene.

Hier im Popovo Polje stand einst das Fort Grant aus Old Shatterhand.

Letztes Jahr hatten wir die Stelle des Forts aufgesucht.

Allerdings hatten wir vergeblich nach der Friedenskonferenz gesucht.

Es war damals zu heiß und es gab keinen Schatten. Einige Gäste hatten wirklich Probleme mit der Hitze.

Auch im Winter hatten wir diese Stelle nicht gefunden.

Dieses Jahr stand ´´nur´´ die Friedenskonferenz auf dem Programm. Nur dieser Ort fehlte noch …

Von Karl Ebner hatte ich erfahren, dass der Drehort viel weiter hinten in der Ebene liegt.

Ich hatte in Google Maps die vermeintliche Stelle ausfindig gemacht.

Wir müssen 700 Schritte gehen, dann müssten wir in dem Bereich der Steine sein.

Letztes Jahr waren wir nur 200 Schritte in die Richtung gegangen.

Ich erzählte den Gästen von meinem Plan mit den 700 Schritten und das es keine Garantie gibt, dass wir die Steine finden.

Wer Probleme mit der Hitze hat, oder andere Probleme hat, der soll hier im Schatten auf uns warten.

Mit den anderen Gästen würde ich versuchen die Steine zu finden.

So machten wir es dann auch.

***

Mit 2 Bussen fuhren wir um 14:30 zum Ortseingang, wo wir die Rampe runter auf die Ebene gingen.

Von dort ging ich laut zählend eine  Linie von 700 Schritten.

Ich kontrollierte die Position auf dem Handy – wir waren richtig.

Aber um uns waren überall Sträucher und Bäume.

Dazwischen gab es einige freie Stellen durch die wir uns unseren Weg bahnten.

Dann sahen wir den ersten großen Felsen, aber er war vom Dickicht umrahmt.

Nach einiger Zeit kamen wir zur Überzeugung, dass es nicht der gewünschte Stein sei.

Wir suchten und fanden mehrere große einzelne Steine.

Aber dann stießen wir auf einen großen flachen Felsen.

Wir sind der Meinung, es ist der gesuchte Felsen, vor dem Winnetou und Old Shatterhand saßen.

Bei unserem nächsten Besuch werden wir den Felsen vom Gestrüpp befreien.

Die Zeit drängte und wir machten uns auf den Rückweg.

Es war wie im letzten Jahr – wir fanden nicht den Weg hoch zur Straße.

Die Ebene ist so groß, das Gras so hoch, dazwischen Dornengestrüpp und Felder, so dass man immer von seiner Linie abkommt.

Schließlich fanden wir doch die Rampe nach oben zur Straße.

Kurz darauf waren die Busse da und wir fuhren über die Grenze zurück nach Kroatien.

Gegen 17 Uhr erreichten wir unser Hotel Astarea.

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Nach diesem heißen anstrengenden Tag gab es kein offizielles Programm mehr an diesem Tag.

Nach dem Abendessen bummelte ich mit einigen Gästen zum Hafen.

   

Von dort spazierten wir an der Strandpromenade an all den Bars und Restaurants entlang..

Auf unserem Rückweg nahmen wir einen Gute Nachtdrink im kleinen Hafen zu uns.

Danach, es war schon nach Mitternacht, ging es ins Bett.

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Um 7 Uhr hatte ich mich mit Werner zum Frühstück verabredet.

Wir genossen noch einmal den schönen Blick von der Terrasse.

Nach dem Frühstück brachte ich all mein Gepäck in die Lobby und checkte aus.

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Heute hatten wir wieder unseren großen Bus und Dado als Fahrer.

Wir verstauten all unser Gepäck im Bus und dann ging es pünktlich um 9 Uhr los.

Unser nächstes Ziel war Petrovac in Montenegro.

Wir kamen wieder durch das Tal mit den zahlreichen Zypressen.

Danach war es nicht mehr weit bis zur Grenze.

Nachdem wir die Grenzformalitäten geschafft hatten, sahen wir kurz darauf auf die Bucht von Herceg Novi.

Wir folgten der Küstenstraße durch kleine Dörfer, wo die Uhren etwas anders gehen.

Danach erreichten wir die Bucht von Kotor.

Nachdem wir Bjela passiert hatten, kamen wir gegen 10:45 zur Fährstelle Kamenari – Lepetane.

Diese Abkürzung mit der Fähre ist eine enorme Zeitersparnis.

Man muss nicht um die ganze Bucht von Kotor und durch die Stadt selber fahren.

Währen der kurzen Überfahrt durften wir den Bus verlassen und genossen die ´´Bootsfahrt´´.

  

Am anderen Ufer ging es weiter nach Tivat und am Flughafen vorbei.

Danach kamen wir durch Budva, das einen durch die fürchterlichen Bausünden nur abschreckt.

Die Küste und die vorgelagerte Insel Sveti Nikola sind sehr schön.

Die Hotelinsel Sveti Stefan, wo die Millionäre Urlaub machten, ist nach einem Streit der Besitzer immer noch geschlossen.

Kurz darauf sahen wir schon die zwei kleinen Inseln Katič und Sveta Neđelja mit der Kapelle.

Wir hatten unser Ziel Petrovac um 12:15 erreicht.

Da die Busse in den engen Gassen nicht fahren können, müssen sie mitten im Ort parken.

Wir luden unser Gepäck aus und stellten es in einer großen Reihe auf.

Einige von uns ´´bewachten´´ das Gepäck.

Der Rest der Gäste ging zu Fuß zum Hotel Monte Casa.

Von dort kam dann auch der Gepäckshuttle.

Wir luden unsere Koffer in den Transporter und dann wurde unser Gepäck zum Hotel gefahren.

Nach einem kleinen Spaziergang waren dann auch wir im Hotel.

Dort begrüßte mich freudig die Hotelmanagerin, die schon auf mich wartete.

Gemeinsam vergaben wir die Zimmer.

Sie sagte mir, welche Zimmer fertig gereinigt seien und dementsprechend schickte ich Ihr die Gäste.

Dies war für mich bei der Zimmerreservierung das schwierigste Hotel gewesen.

Es gab viele Zimmertypen zur Auswahl, die von der Bezeichnung sehr ähnlich klangen.

Aber es ging alles gut und jeder hatte sein gewünschtes Zimmer bekommen.

***

Der restliche Tag war frei – so war es der Wunsch der Gäste gewesen.

Einige badeten oder bummelten durch den Ort.

Andere besuchten die Mole, die als Drehort diente.

 

Manche genossen den Ausblick oben von der Zitadelle.

 

Aber irgendwann kamen doch viele in unser Lieblingslokal zusammen und man genoss ein kühles Getränk.

An diesem wunderschönen Platz konnten wir uns herrlich unterhalten und wir genossen die Atmosphäre …

Danach nutzte jeder die Zeit wie er wollte.

Ich machte noch einen Spaziergang entlang an der Steilküste.

Zum Abendessen hatten wir uns um 19 Uhr verabredet.

Ich hatte in ´´unserem´´ Lokal eine große Tafel bestellt.

***

So erlebten wir ein wunderschönes gemeinsames Abendessen in einer herrlichen Umgebung.

Es schmeckte uns wie immer sehr gut.

       

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Aus dem herrlichen Abend wurde eine wunderbare laue Sommernacht.

Der Sternenhimmel von Petrovac leuchtete auf uns nieder.

Zum Glück hatte ich gleich am ersten Abend die Tafel reserviert.

Keiner ahnte was am nächsten Abend passieren würde …

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Um 5 Uhr klingelte der Wecker.

Heute wollte ich für die Gäste Kaffee kochen. Bis die 5l gekocht sind, dauert es doch einige Zeit.

***

Danach ging es zum Frühstücksbuffet mit seiner großen Auswahl.

Es war und ist bis jetzt unser bestes Frühstück in all den Jahren geblieben.

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Danach mussten wir zu Fuß quer durch den Ort zum Bus gehen.

Ich hatte die volle Thermoskanne mit.

Dado stand schon pünktlich mit dem Bus da.

***

Um 8 Uhr ging es los in Richtung Morača-Schlucht.

Wir kamen an vielen uns jetzt vertrauten Stellen vorbei, wie die Schutkurve und unserem Bahnhof …

Am Skutarisee liegt das gute Restaurant Jezero mit seiner großen Terrasse, von der man einen wunderbaren Seeblick hat.

Hier wollten wir wieder zu Abend essen und dabei den Sonnenuntergang über dem See genießen.

Wir hielten hier und ich reservierte für uns die Tische.

***

Danach fuhren wir weiter durch die große Ebene nach Podgorica.

Von dort sahen wir schon die hohen Berge und den Eingang in die Morača-Schlucht.

Am Anfang der Schlucht liegt auf einer Insel Osko´s Farm.

Wir fuhren an allen Drehorten vorbei und wollten zuerst mit der Marie-Brücke (Kaluderov most) beginnen, da dies der entfernteste Ort war.

Im Februar hatten Werner und ich den Weg zur Brücke gefunden, der zum Ufer führt, wo die Drehorte waren.

Bei unserem ersten Besuch waren wir zwar an der Brücke, aber auf der falschen Seite.

Die Brücke war nicht mehr begehbar. So konnten wir nur über die Brücke schauen …

Zu unserer Überraschung im Februar war die Brücke renoviert worden.

Jetzt konnte man diese ohne Gefahr überqueren.

Außerdem hatte man in einer Ecke der Lichtung Holzbänke und Tische aufgestellt.

Als wenn ich es bestellt hätte – besser ging es ja nicht.

***

So ging ich mit den Gästen den alten Weg, wo der Bus nah parken konnte.

Wir überquerten die Filmbrücke und stellten unser Gepäck an den Bänken ab.

Dann gingen die Ersten zum Dreiecksstein und fotografierten die Kameraeinstellungen nach.

Abwechselnd gingen immer welche ans Ufer, da dort der Platz doch begrenzt ist.

In der Zwischenzeit gab es meinen Kaffee und die Kekse von Michaela.

So genossen wir diesen Platz bei schönstem Sonnenschein.

Wir gingen auch mehrmals auf die Brücke und machten unsere Bilder.

Von dort konnte man wunderbar auf den 20m hohen Svetigora- Wasserfall blicken.

Nachdem alle zufrieden waren, machten wir uns langsam auf den Rückweg.

Einige, die schneller unterwegs waren, nutzten noch die Zeit für einen kurzen Abstecher ins Morača- Kloster.

Der Rückweg ging bergaufwärts und dies war doch für einige bei den Temperaturen etwas anstrengend.

So legten wir dort oben am Parkplatz bei den Kiosken noch eine Pause ein.

***

Danach ging es weiter zur Teufelskanzel.

Diese befindet sich 10km weiter südlich auf einer sehr großen freien Fläche.

Wir waren erstaunt, wie schnell die Sträucher schon wieder nachgewachsen waren.

Ich ermahnte die Gäste zur Vorsicht.

Wer hier schnell und unbesonnen auf den Felsen rumklettert, kann schnell seinen letzten Schritt machen.

An der Kante geht es senkrecht runter in die Tiefe.

Von der Kanzel hat man einen atemberaubenden Blick in die Schlucht.

Der Blick nach rechts und links fesselt einen.

Umrahmt ist die Teufelskanzel von senkrechten Felswänden und unten schlängelt sich die blau-grüne Morača.

Da hat die Crew damals schon einiges geleistet. Dieser Drehort gehört sicher zu den Gefährlichsten.

Zum Abschluss machten wir noch ein Gruppenfoto.

***

Unser nächstes Ziel war der Mübarek.

Bis wir dort waren mussten wir noch durch zahlreiche Tunnels fahren.

Diese sind jedes Mal eine Herausforderung.

Sie sind stockfinster und haben auch keine Straßenbegrenzungen.

Wir hatten das ´´Glück´´, dass uns jedes Mal im Tunnel ein LKW entgegenkam.

Nach 9km erreichten wir das Grundstück von Alexander.

Er wohnt auf dem Drehort vom Mübarek, wo das Schießen mit den Platzpatronen stattfand.

Wir parkten in einer Bucht am Straßenrand.

Mit Werner ging ich zum Grundstück, um zu sehen, ob er zu Hause ist.

Aber wir trafen nur auf den Bruder.

Von Ihm erfuhren wir, dass Alexander in Podgorica beim Arzt sei.

Wir müssen so enttäuschte Gesichter gemacht haben, dass er seinen Bruder anrief.

Alexander ließ den Arzttermin sausen und kam extra für uns zurück.

Wir müssten allerdings ungefähr eine halbe Stunde warten.

Wir gaben den Gästen am Bus ein Zeichen und so kamen alle zu uns.

Wir machten es uns auf dem Grundstück bequem und warteten.

Schließlich kam Alexander und begrüßte uns winkend.

Als er mich sah, strahlten seine Augen und ich hörte nur ´´Welcome´´, der Rest überschlug sich.

Er umarmte mich stürmisch und ich hatte Angst um meine Rippen.

Alexander ist über 2m groß und hat keine Hände, sondern Pranken.

Er packte und wirbelte mich vor lauter Freude durch die Luft.

Ich kam mir vor wie sein Spielzeug.

Er freute sich so sehr und begrüßte dann auch die anderen Gäste.

Er lud uns ein und wir sollten es uns auf den Sofas bequem machen.

Dann brachte er Getränke – auch Schnaps, obwohl es diesen beim letzten Besuch erst am Schluss gab.

Viele von uns wollten natürlich wieder seinen Honig kaufen.

Er wirbelte zwischen seinem Lager und uns hin und her. Er brachte mehrere Kisten voll mit Honiggläsern.

Dabei erzählte er und brachte jedes Mal Honig mit – auch seine Tochter musste mithelfen.

Danach erklärte er uns wieder, wie er die Waben und den Honig herstellt.

Es wurde gelacht, getrunken und gekauft.

Wir durften über das Grundstück gehen und fotografieren.

Die Zeit verflog wie im Flug …

Aber irgendwann wurde ich zum Spielverderber.

Ich ging auf Alexander mit weit ausgebreiteten Armen zu.

Wir sahen uns an und ich sagte zu Ihm: ´´ I´m sorry, but it´s time to say good-bye! ´´

Ich musste auf die Uhrzeit achten, denn unser Programm war ja noch nicht zu Ende.

Er verstand meine Worte, nahm mich in die Arme, drückte mich und wirbelte erneut durch die Luft.

Er hatte ein sehr gutes Geschäft gemacht und wir hatten unseren Spaß.

Dies war erneut ein schöner Aufenthalt gewesen.

Dies war keine kaufmännische Freude, sie kam aus seinem Herzen.

Ich wünsche Ihm für seine Krebsbehandlung alles Gute!!!

Danach gingen wir im Gänsemarsch am Straßenrand zurück zum Bus, was nicht ganz ungefährlich war.

Dort fährt man etwas anders Auto …

***

Unser nächstes Ziel war die Halef-Brücke.

Unterwegs kamen wir an dem markanten Felsen im Wasser vorbei, wo der Mübarek flieht, nachdem der Schwindel aufgeflogen war.

Bis zur Brücke waren es vom Alexander knappe 11km.

An der Brücke ist eine große Fläche, wo man gut parken kann.

Es ist schon verwunderlich, was wir dann sahen.

Über der alten hölzernen Hängebrücke, die im Film verwendet wurde, hatte man eine neue Brücke gebaut.

Bei uns wäre die alte Brücke abgerissen worden.

So aber war es für uns ein Glück, dass wir nach 62 Jahren vom ´´Schut´´ noch die Brücke sahen.

Von der Seite konnte man noch die alten Bretter sehen.

Wir überquerten die Brücke und gingen auf die andere Seite.

Unten in der Schlucht schlängelte sich die blau-grüne Morača in der Tiefe.

Das war schon eine Höhe, die einem Respekt einflößte.

Was hat damals das Team geleistet – auf dieser wackeligen hölzernen Brücke zu filmen, geschweige darüber zu reiten!

Sicher hatte man damals die Pferde und die Akteure mit Beruhigungsmitteln und wahrscheinlich mit Alkohol gedopt.

Mit einem klaren Kopf würde man dies sicherlich nicht freiwillig auf sich nehmen.

Wir gingen über die Brücke zurück und folgten der Straße bis zum Friedhof.

Dort bogen wir dann in Richtung Fluss ab.

Hier entstand das Aushangsfoto und man hat einen wunderbaren Blick auf die Brücke und das Flussbett.

Einige machten danach Pause im Restaurant Potoci und bestellten sich was zu trinken.

Andere liefen mit der Screenshotmappe umher und suchten Drehorte.

Christian wollte runter zum Fluss. Er war früher schon mal unten gewesen.

Werner und ich schlossen uns ihm an.

Der Weg war steinig, dreckig voller Müll und teilweise mit stacheligem Gebüsch zugewachsen.

Aber schließlich hatten wir es dann doch geschafft.

Über uns hing die alte hölzerne Filmbrücke.

Von hier war die Dimension der Höhe von der Brücke noch beeindruckender.

Einige Gäste winkten uns von oben herunter.

Wie klein sie waren … und dann mit Pferden über die wackelige Brücke reiten …?…

Ich zog die Schuhe aus und ging durch den Fluss auf eine Kiesbank.

Dort setzte ich mich hin und genoss das Panorama.

Der Abstieg hatte sich gelohnt.

Damit war unser Ausflugsprogramm in der Morača -Schlucht gegen 16 Uhr beendet.

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Wir machten uns auf den Rückweg und fuhren durch die restliche Schlucht nach Podgorica.

Da wir noch etwas Zeit bis zum Abendessen hatten, wollten wir noch kurz einkehren.

Werner und ich hatten einen schwimmenden Biergarten auf der Morača im Frühling entdeckt.

Diesen steuerten wir an. Aber leider fing es an zu regnen.

Wir fragten den Besitzer, ob wir in der Blockhütte des Floß-Lokals Talija Platz nehmen dürften.

Aber er lehnte ab und sagte, wir können morgen wieder kommen.

Erstaunt sahen wir uns an.

Es wäre für Ihn ein leichtes Geschäft gewesen. Wir hätten nur Getränke bestellt.

Enttäuscht, weil dies wirklich ein schöner Ort war, fuhren wir weiter zu unserem Lokal, wo ich die Tische reserviert hatte.

Dort erlebten wir die nächste Überraschung.

Es hatte so heftig geregnet, dass die ganze Terrasse nicht gedeckt war, obwohl diese teilweise überdacht ist.

Wir mussten drinnen sitzen.

Wie schön war dies doch vor zwei Jahren gewesen, als wir beim Essen mit Blick auf den See, den Sonnenuntergang genossen.

Diesmal saßen wir innen und die Musik war viel zu laut.

Aber es sollte noch besser kommen …

Entweder war die Küche überfordert oder irgendetwas ist total schiefgelaufen.

Einige von uns bekamen nicht Ihr bestelltes Essen – auch ich.

Ich hatte ein Schweinefilet mit Pommes und gegrilltem Gemüse bestellt.

Man servierte mir einen Teller mit großen Rollen, die wie übergroße Lockenwickler aussahen.

Ich probierte es, aber es war das blanke Fett. Das konnte ich unmöglich essen.

Wir reklamierten und man erklärte uns, dass die Teller beim Servieren vertauscht worden seien.

Also tauschte ich mein Essen mit Conny.

Ich schnitt ´´mein Fleisch´´ an.

Es war hart und zäh wie eine Schuhsole. Diese Portion war so groß, dass ich diese unmöglich schaffen konnte.

Irgendetwas störte mich an dem Geschmack. Es war mit Schinken gefüllt. Diesen probierte ich separat. Er war ok.

Dann probierte ich das Fleisch alleine. Es schmeckte verbrannt und bitter.

Ich drehte das Fleisch um und sah auf ein total schwarz verkohltes Stück Fleisch.

Es hatte eine schwarze feste verkohlte Kruste.

Hier hatte man absichtlich versucht den Gast zu täuschen!!!

Ich rief den Kellner und zeigte mein Essen.

Er nahm wortlos den Teller mit.

Meine Stimmung war im Keller.

Conny hatte in der Zwischenzeit auch schon das Handtuch geschmissen.

Das konnte man nicht essen.

Plötzlich kam der Kellner und servierte mir einen warmen Nachtisch.

Er entschuldigte sich und sagte, dass ich als Reiseleiter nichts bezahlen muss.

Ja dachte der wirklich, dass ich dieses Essen, was meines wirklich nicht war, bezahlt hätte?

Auf mein Grillgemüse warte ich bis heute noch.

Der Nachtisch schmeckte allerdings wirklich gut.

Wir hatten dieses Lokal in schönster Erinnerung.

Die Lage ist einmalig und das Essen war gut.

Aber mit unserem diesjährigen Besuch wurde dieses Bild leider komplett zerstört.

***

Wir gingen zum Bus.

Der Himmel wurde immer dunkler und bedrohlicher. Wir fuhren zurück zum Hotel.

Die Berge und der Himmel veranstalteten einen Wettbewerb, wer dunkler sein kann.

Es war eine schwarze Nacht, wie man sie nur selten erlebt.

Dann plötzlich begann mit einem lauten Donner das Unwetter. Der Himmel öffnete seine Schleusen.

Es fing an zu regnen. Dazu zuckten rechts und links von uns die Blitze.

Es wurde stürmisch und der Bus wankte. Der Regen steigerte sich und peitschte an die Scheiben.

Man konnte gar nicht mehr aus den Fenstern sehen.

An den Scheiben rannen nicht einige Tropfen herunter, sondern ganze Wasserwände.

Unwillkürlich blickte man auf die Fensterdichtungen, ob diese das Wasser abhalten könnten.

Dado drosselte die Geschwindigkeit und fuhr nur noch im Schritttempo.

Vor und hinter uns fuhren Fahrzeuge mit Blaulicht. Aber wir konnten gar nicht erkennen, was es für Fahrzeug waren.

Das Wasser spritzte so laut in den Radkästen, dass man das Gefühl hatte, es gäbe keinen Unterbau.

So zog sich unsere Fahrt etwas länger hin.

Im Bus war es absolut still …

Es regnete nicht in Kübeln – nein es ergossen sich ganze Badewannen über uns.

Das Wasser spritzte in meterhohen Fontänen von den Reifen weg.

Aber schließlich erreichten wir doch Petrovac.

Alles was wir entbehren konnten, ließen wir im Bus.

Dado gab mir noch einen Schirm mit. Dann hieß es, Augen zu und durch – bzw. zu Fuß zum Hotel.

Jeder versuchte so gut es ging, sich vor dem Regen zu schützen.

Moni suchte Schutz bei mir unter dem Schirm.

Unsere Handys und Wertsachen nahmen wir in die Mitte.

Das Wasser floss uns von hinten in die Schuhe. Der Wind riss mir fast den Schirm aus der Hand.

Als wir den tiefsten Punkt im Ort erreicht hatten, ging es dann aufwärts zum Hotel.

Nun floss uns das Wasser von vorne in die Schuhe. Ein Kanalsystem ist hier ein Fremdwort.

Dazu steuerte Moni unwillkürlich immer das tiefste Wasser an, welches sich auf der schrägen Straßenseite gesammelt hatte.

Ich drückte sie immer wieder in die andere Richtung. Sie schaute mich mit großen Augen an.

´´Siehst Du denn nicht, dass sich auf dieser Straßenseite bei mir mehr Wasser sammelt? ´´

Sie schüttelte den Kopf.

So kämpfte ich mit dem Schirm, dem Wind und einer Begleiterin, die nur noch lachte.

Nachdem sie mich ein paarmal in das tiefe Wasser geschoben hatte, gab ich die Führung auf.

Sie hatte meine Schuhe mehrmals auf dem Gewissen.

Hauptsache die Papiere und das Handy blieben trocken.

Schließlich erreichten wir klatschnass das Hotel. Wir alle waren mehr nass als trocken.

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Jeder ging schnell in sein Zimmer um die nassen Kleider los zu werden.

Sehr viel länger hätten wir nicht gehen dürfen, dann wären die Reisedokumente von unserer Gruppe langsam feucht geworden.

Bis spät in die Nacht konnte man vom Zimmer aus dem Wetterleuchten und dem stürmischen Meer zusehen.

Was war das für ein Tag gewesen!

Ich fiel ins Bett und das Rauschen der Wellen ließ mich schnell einschlafen …

.

Trotz der turbulenten Nacht wachte ich schon um 5 Uhr auf.

Ich blickte aus dem Fenster und sah ein ruhiges Meer mit einem Morgenrot am Himmel.

Ich packte meine letzten Sachen zusammen und dann ging es zum Frühstück.

Danach brachte ich Stück für Stück mein Gepäck in die Lobby und checkte um 8 Uhr aus.

Da wir noch paar Minuten hatten, machte ich mit einigen Gästen noch eine Abschiedsrunde zur ´´Film-Mole´´.

Die Sonne schien für uns zum Abschied.

***

Das Gepäck wurde wieder für uns zum Bus gefahren.

Wir gingen gemeinsam vom Hotel durch den Ort zum Busparkplatz, wo wir pünktlich um 8:30 auf Dado trafen.

Wir luden das Gepäck ein und dann ging es los in unser nächstes Abenteuer – dem Kosovo.

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Zuerst ging es zum Skutarisee. Gegen 9 Uhr kamen wir an unserem Lokal von gestern vorbei.

Dann fuhren wir weiter nach Podgorica, wo der Fahrerwechsel eingeplant war.

Dado konnte uns aus dienstlichen Gründen nicht in den Kosovo fahren.

Wir würden Ihn nach unserer Kosovotour wieder als Fahrer haben.

Ich war natürlich schon sehr gespannt auf unseren neuen Fahrer.

Im Vorfeld hatte ich mich bei der Bus Firma über den Fahrer informiert und schon einiges gehört, was mich beunruhigte.

Angeblich sprach er nicht Englisch. Ich hoffte auf ein Missverständnis oder Übersetzungsfehler.

Zu meiner Überraschung fuhren wir nicht in die Bus Firma, sondern steuerten ein Wohnungsgebiet mit Hochhäusern an.

Vor einem dieser Häuser parkte Dado. Am Straßenrand wartete ein Mann.

Dado stellte mir Boro vor. Er war klein, schlank und hatte seine Sachen in einem Karton unter dem Arm.

Wir begrüßten uns und er machte einen netten Eindruck.

Aber mein Albtraum wurde war. Boro sprach kein Englisch, kein Deutsch – nur Serbisch!

Als er meinen (entsetzten) Blick wahrnahm, legte er seine Hand auf meine Schulter und lachte, dass seine weißen Zähne von rechts bis links blitzten.

Nachdem unser Dolmetscher Roman kurzfristig abgesagt hatte, hörte ich wieder seine Stimme.

´´Du hast die Vorbereitungstour ohne mich gemeistert, Du wirst auch dies ohne mich schaffen´´.

Wie sollte dies nur funktionieren?

Dado machte mir ein Angebot. Falls alle Stricke reißen sollten, könnte ich Ihn wann auch immer anrufen.

Er würde es dann Boro vermitteln. Zum Glück kam es aber nicht dazu.

Um es vorne wegzunehmen, Boro war eine Seele von einem Menschen

***

Wir fuhren los und hinter Podgorica ging es auf die Autobahn, die wir bis zum Ende bei Kolašin fuhren.

Ich versuchte mich mit Boro zu verständigen, aber es klappte nicht.

Plötzlich strahlte er und fragte: ´´Internet´´?

Ich hatte kein Internet, da wir außerhalb der EU waren.

Er wollte mein Handy und richtete mir einen Hotspot ein.

Jetzt konnten wir uns per Google-Translater verständigen.

Mir fiel ein Stein vom Herzen. Boro strahlte mich an und seine weißen Zähne blitzten wieder.

Unzählige Male fragte er mich in den folgenden Tagen – ´´Internet´´?

Eine Bundesstraße, die manchmal auch eine schmale Dorfstraße war, führte uns immer höher in die Berge.

Gegen 11 Uhr erreichten wir eine noble Skigegend mit großen Hotelanlagen und schicken Chalets.

Wir hätten auch in der Schweiz sein können. Dieses Gebiet ist bei uns nicht bekannt.

Aber es kommen sogar Gäste aus Amerika und der Schweiz.

Es wurde immer kühler und draußen lag teilweise noch der Schnee.

Hier oben im Jelovica-Tal ist eine wunderschöne wilde Landschaft an den östlichen Hängen des Bjelasica- Gebirges im Nordosten Montenegros.

Hier gibt es weite Wälder, üppige Wiesen und viele fließende Gewässer, die von den umliegenden Berggipfeln gespeist werden.

Hier trifft man sicherlich noch auf Bären … Dies wäre eine einmalige Filmkulisse.

Wir kamen an kleinen Dörfern vorbei, die verstreut an den Berghängen lagen.

Von weitem sah man schon die Minarette in den Himmel ragen.

Hier lebte man noch in einer anderen Zeit …

Gegen 11:30 erreichten wir Berane, wo wir an der EKO-Tankstelle unsere erste Rast machten.

Ich holte aus dem Laderaum meine große Thermoskanne und einige tranken mit mir Kaffee.

Einige verschwanden auf der Toilette.

Boro hatte die Zeit für etwas anderes genutzt.

Er hatte Süßigkeiten, Knabbereien und Getränke für uns alle gekauft!

Wir bedankten uns und er strahlte über das ganze Gesicht. Ich lud Ihn zum Kaffee ein.

Danach ging es über Rožaje immer weiter bergaufwärts in Richtung Kosovo.

Der höchste Berg, die Hajla ist 2403m hoch und wir kamen ja direkt von 0m in Petrovac.

Gegen 12:15 erreichten wir Werner´s und meine ´´Lieblings-Grenzstation´´.

Sie sollte es auch bleiben.

Zum 1.Mal von allen Bustouren in all den Jahren, mussten wir alle aussteigen und zu Fuß zur Passkontrolle gehen.

Die Grenzer waren so ´´freundlich´´ wie vor ein paar Wochen.

Schließlich sammelten wir uns einige Meter hinter dem Schlagbaum an einer Schneefräße.

Hier mussten Werner und ich bei unserer Probetour einige Stunden warten.

Zum Schluss kam der Bus und wir durften wieder einsteigen.

Es ging durch ein kilometerlanges Niemandsland, bis wir die Grenze zum Kosovo erreichten.

Hier aber ging alles sehr schnell und unkompliziert – wir waren im Kosovo!

Hier haben die schneebedeckten Gipfel eine Höhe von über 2600m.

Von diesem hohen Pass ging es dann direkt runter ins Tal nach Peja.

Aber zuvor mussten wir noch ein Stück bewältigen, dass es in sich hatte.

Es folgte Serpentine auf Serpentine mit scharfen engen Haarnadel-Kurven.

Auf dieser Straße sah man kurz nach der Grenze am Waldrand mehrere rote kleine Minenschilder.

In dem restlichen Land haben wir keine Hinweise mehr auf den Krieg gesehen.

Gegen 13:30 erreichten wir Peja / Pec.

Der erste Eindruck von Peja, war sehr gut. Die Straßen waren gut aber am Straßenrand grasten die Kühe.

Es gab sehr schöne Häuser / Villen in den Vororten.

Umso weiter wir ins Zentrum kamen, desto fremder wurde uns der Anblick.

Über die Straßen waren hunderte Stromleitungen gespannt.

Überall lagen Hunde und schliefen mitten auf der Straße.

Die Frauen waren vornehm gekleidet. Sie waren weder verschleiert noch trugen sie Kopftücher – ganz anders zu Bosnien.

Man hatte den Eindruck, dass sich jeder seine Verkehrsregeln macht, aber trotzdem klappte alles friedlich.

Wir haben in der ganzen Zeit keinen einzigen Unfall gesehen.

Nur mit der Sprache muss man allerdings aufpassen.

Spricht man ein Wort unwissend aus, kann man sich schnell unbeliebt machen.

Ich habe mal ´´nema problema´´ gesagt.

Da legte der Mann seine Hand auf meine Schulter und sagte: ´´Du bist Tourist und machst einen guten Eindruck. Aber sag dies nie wieder´´!

Ich dachte, ich mache eine Freude, wenn man einige Brocken spricht.

Aber man klärte mich auf, dass dies serbisch sei.

Hier sind die Fronten noch immer unverändert.

Deshalb mussten wir auch immer Peja sagen und auf keinen Fall Pec.

Für die restliche Zeit sprach ich nur Englisch und Deutsch.

Um 14:20 erreichten wir unser Hotel Dukagjini, in dem vor 62 Jahren auch die Filmcrew abgestiegen war.

Der Bus konnte direkt vor dem Hotel parken.

Wir luden unser Gepäck aus und bezogen unsere Zimmer.

Jetzt hatte man erst mal Zeit um etwas zu entspannen.

Wir hatten uns um 16 Uhr verabredet.

Zusammen mit Werner wollte ich bei einem kleinen Stadtbummel den Gästen einen schönen Eindruck von Peja vermitteln.

… es geht bald weiter!

und

vom

09.06. – 13.06.2026 in Kroatien – Biograd

´´Gemeinsam genossen wir neue Landschaften in alter Umgebung´´

Mein Fest-Tagebuch: